Experten im Geschichtsunterricht der Klassen 9

Lea (9b) berichtet:

Am 20.04.2026 hatten wir an unserer Schule einen besonderen Besuch von Herrn Lappe und Frau Meinhardt. 
Beide haben uns sehr persönlich von der Geschichte ihrer jüdischen Familien während der Zeit des Nationalsozialismus erzählt. Dabei wurde deutlich, wie schwer das Leben für jüdische Menschen damals war. Sie wurden ausgegrenzt, verloren ihre Rechte und mussten oft ihre Heimat verlassen. In den Geschichten ging es auch darum, wie Familien getrennt wurden und wie unsicher und gefährlich diese Zeit war. Trotz der vielen traurigen Erlebnisse gab es auch Hoffnung, zum Beispiel durch Flucht und Hilfe von anderen Menschen, wodurch einzelne Familienmitglieder überleben konnten und sich in England ein neues Leben aufbauen konnten.
Der Besuch hat uns Geschichte viel nähergebracht als es im Unterricht oder durch Texte allein möglich ist. Es war sehr interessant, aber gleichzeitig auch bewegend und emotional, weil es echte Geschichten waren. Man konnte sich dadurch viel besser vorstellen, wie es damals gewesen sein muss, auch wenn man es am Ende eigentlich nie ganz nachvollziehen kann.

 

Konstantin (9a) fasst seinen Eindruck zusammen:

Am Mittwoch dem 22. April 2026 besuchten uns zwei Juden im Rahmen des Geschichtsunterrichts, Frau Meinhardt und Herr Lappe. Sie erzählten uns über das Leben von sich und ihrer Familie zur Zeit des Nationalsozialismus. Die Themen wurden anschaulich gestaltet. Erstaunlich habe ich gefunden, dass Frau Meinhardt und Herr Lappe keine Begegnung mit Antisemitismus bis jetzt in ihrem Leben hatten. Die Einblicke, die wir durch sie bekamen empfand ich als sehr lehrreich und würde solche Einblicke in die Vergangenheit durch Zeitzeugen auch weiterempfehlen.

Gagym, Religion
Edith Meinhardt und Herbert Lappe am "Glückauf"-Gymnasium (Foto von 2024)