Nach mehr als dreißig Jahren kehrt Prof. Dr. Seraphin Hediger von seinem Lehrstuhl in Frankfurt am Main in seine Heimatstadt Dippoldiswalde zurück. Anlass ist eine rätselhafte Einladung zu einer Beerdigung. Dort trifft er auf seinen ehemaligen Jugendfreund Peter Möller und dessen Frau Carolin. Was die drei verbindet, ist eine verdrängte Vergangenheit: ihre gemeinsame Jugend in der DDR und der ungeklärte Tod des Außenseiters Leander Meyerhof, der 1987 an der Talsperre Malter tot aufgefunden wurde. Seit jener Nacht halten sich hartnäckig Gerüchte, Leanders Vater – ein exzentrischer Uhrmacher – habe einst aus Rache das Tor zur Geisterwelt geöffnet. Als sich nun im Jahr 2027 die Ereignisse auf unheimliche Weise zu wiederholen scheinen, wird aus einer Trauerfeier eine Geisterbahnfahrt durch eine Vergangenheit, die niemals begraben wurde.
Im Rahmen seines Praxissemesters kehrt der ehemalige Schüler Lukas Polaczek erneut an das „Glückauf“-Gymnasium Dippoldiswalde zurück, um ein szenisches Projekt zu verwirklichen. …UND NACH UNS WAR DER NEBEL, ist der Titel des Stücks, welches in der Aula Uraufführung feiern wird. Dabei engagieren sich die Mitwirkenden in nahezu allen Bereichen des Theatermachens – von Schauspiel und Musik über Bühnenbau und Kostüm bis hin zu Licht- und Tontechnik – und gestalten die Produktion maßgeblich mit. Besonders erfreulich ist, dass auch ehemalige Schülerinnen und Schüler an ihre Schule zurückkehren, um ihre Erfahrungen weiterzugeben und das Projekt zu unterstützen. So wird ein außergewöhnlicher Theaterabend voller Musik, Humor, Grusel und Nostalgie entstehen.
WIR SUCHEN:
- Schauspielerinnen und Schauspieler (ab Klasse 9)
- Statisterie und Kleinrollen (ab Klasse 7)
- Technikerinnen und Techniker (ab Klasse 7)
- Bühnengestalterinnen und Gestalter (ab Klasse 7)
Hinweis: In den Schauspielrubriken ist eine Teilnahme am Casting (Termin: 28.08.2026 – 16.00 Uhr) notwendig!
