Äon Genese


Aus Furcht und Flucht geformt zu Äther,
Aus kalten eisigen schweren Sphären
Schafft einsam sein Reich der Verräter.
Welch Achtung sie ihm wohl gewähren?

Er floh aus andrer Zeit von fremden Ort,
Wir empfangen in der neuen Welt.
Nur von seinem alten Leben hinfort,
Wo ihn der Hunde vor dem Hause prellt.

Er findet die Sehnsucht vom Leben dort,
Der Wille existent und ungebrochen.
Es fehlt nur eine Handlung, ein einzelnes Wort,
Um das Leben herauszulocken.

Ein Schritt von ihm belebt den Boden,
Verriet er doch sein altes Land.
Die die ihn auf seinen Posten hoben,
Fühlte er sich im Leben immer verkannt.

So stürzte er sie vom Monolith
Und verschwand auf ewig von dort.
Ein Mensch, der den Menschen neue Hoffnung gibt,
Und doch keine Anerkennung, er flieht hinfort.

Eine neue Zeit, ein dunkler Abschnitt,
Die Lichtgestalt vergisst kein Dunkel.
Sie aus den Wolken zu der Welt herabschritt,
Neu, bizarr, doch lichtern und hell.

Der Wanderer geht ein Stück ,
Erzählt von andren Helden und Mythen.
Doch kehrt der Wanderer nie zurück,
Wo die Geister der Vergangenheit wüten.

Eine Episode aus einem alten Buch,
Das seine Zeit selbst kaum reflektiert.
Ein Wille, der selbst nach Anworten sucht,
Bedacht, und niemals seine Konsistenz verliert.




 
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