Vom Planeten des Wanderers


Der Revolutionär mit weißer lang gestreckter Flagge
Das System des Seiens und Werdes stürzt.
Es manövriert sich selbst in diese aussichtslose Lage,
Indem es geistige Wälder und Gedankengänge kürzt.

Der Besatzer stürmt die blaue Botschaft der Nation,
Erschießt Verantwortung und Bürokratie,
Erhebt sich selbst auf den leichengebauten Ahnentron,
Auf ewig herrschet Gewalt und Anarchie.

Der gedanke von Freiheit und Weisheit und mehr,
verborgen hinter Wällen der Egomanie.
Ein elendes, schrecklich blühend Wehr,
Gebaut als Mauer um die Aristokratie.

Wehrhafte Freiheit die Welt sich tauft,
Als Heiliger sie geführt aus düster, dunkel Tyrannei.
Der Menschen Seele hat er genauso gekauft,
Mit elden Vorsätzen und einer niemals endenden Heuchelei.

Die alte Welt ist augelöscht,
Verbrecher hinter Stäben aus Stahl verborgen.
Eine Botschaft ich damit vermitteln möcht',
Sehe all das neue Leid und Sorgen.

Die Institiution gleicht ihrem Feinde,
zu dem geworden was sie selbst verachtet.
Der Zweifel an sie für immer schweige, Die Macht, die nach dem Leben trachtet.

Doch Hoffnungsträger in neuer Instanz
Verführt das Volk mit seinem Reiz,
Der Regierung alle Verbrechen zuschanzt,
Arbeitet am Sturz um eigenen Schweiß.

Doch was unterscheidet diesen edlen Sinn
von hunder, tausend Wegen vor ihm?
Sie alle hoben gestreckt das Kinn
Und jeder von ihnen als Erlöser erschien.



 
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