Der Phönix


Der Phönix, welch unglaublich edler Vogel!
Sein Blick verbrennet alle Welt.
Auch durchschaut er jeden Mogel,
die Weisheit in seinen Adern quellt.

Er erhebt sich mit den Feuerflammenschwingen,
erhaben vernichtend die Lüfte beherrscht.
Die Völker Lieder von seiner Güte singen,
doch sind sie alle in Ketten gepfercht.

Geknechtet von der Habgier Sünde
der Phönix doch dies besiegen kann.
Doch nur wenn dies der Mensch verstünde,
gelänge dieser Befreiungsplan.

Der Mensch, er ist böse und feig,
die Wenigsten wollen die Ketten sprengen.
Doch als sich der Himmelsvogel zeigt,
die Menschen in sich das Gute erkennen.

Doch das alleine reicht ihm nicht,
er will bekehren oder verheeren.
Er der Menschen Sündenketten bricht,
doch Dummheit und Neid es ihm erschweren.

Doch zum Schluss im Feuerrot des Abends
der letzte Mensch ihm niederkniet.
Akzeptanz des Königs erhaben
und gen Frieden und Sicherheit wiegt.

Doch des Phönix Opfer waren groß,
wandelte sich selbst zum verhassten Bösen.
Doch anmutig trägt er das lastende Los,
sein Leben für das menschliche Erlösen.


 
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