Atlantis - Die Sintflut


Atlantis, ein Tempel von Wissenschaft und Kunst,
Ewig diesen Mythos bewahrend,
Das Repertoire dieser Ära und verloren für uns,
Zum Schluss sein selbst verratend und entartend.

Die Akademie des Fortschritts, gefallen umsonst,
Die vielen Lehren weggewischt.
Du Priester im Wissenmeere schwommst,
Die Kerze von Glauben und Wissenschaft erlischt.

Denn so vereint die Welt erbebte,
Die Götter um ihre Allmacht bangten.
Jeder, der dieses Äon erlebte,
Sah sie stolpern, taumeln, wanken
.
Die Hochkultur der Menschenrasse,
Offenbarung, Erleuchtung gefunden. Katharsis
Mobilisiert, organisiert die Masse.
Doch der Herr sie nicht zu Herschenden lasse,
Hält sie gefangen in lethargischer Stasis.

Betäubt, entrissen der weltlichen Zeit,
Der letzte Aufruf des Obersten lautet:
Nicht wie Moses zuvor den Göttern geweiht,
Der Gott unter diesen Mächten strauchelt.

Wie die Flut, nur ohne Arche,
Er die Welt einebnen wollte.
Doch zum Schluss er nur aufs Abbild starrte,
Welches die tote Stadt sein sollte.

Das Volk der Kunst, die Lösung gefunden,
Doch die Erfahrung fehlt den Webern.
Die Götter die Insel mit Bannen umwunden,
In jeder Stadt gibt es Verräter.

Rissen ein Loch in Zeit und Raum,
Transport in die nächste höhere Sphäre.
Dort wo früher Land, nur noch der Meeresschaum,
Des Gottes Allmacht unterliegt der Schwere.

Ein Volk zu Göttern, Überwesen,
Doch von der Welt und Zeit getrennt.
Der Preis zu zahlen zum Überleben
Ans Ufer des Ozeans der Zeit geschwemmt.

Der Erdengott lernt aus seiner Schmach,
Die Menschen sind ihm nicht untertan.
Einen Speer zwischen die beiden Mächte stach,
Geweiht ab dann dem Untergang.


 
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