Reise in die Barockzeit

Am Mittwoch, dem 6.5., war für die Klasse 7d kein gewöhnlicher Schultag.
Schon um 7:15 Uhr warteten 23 gespannte Schüler und zwei Lehrer auf den Bus nach Dresden. Das Ziel dieses Tages war, Dresden auf den Spuren von August dem Starken durch interessante Schülervorträge über verschiedene Sehenswürdigkeiten besser kennen zu lernen. Der Anfangspunkt der von Marie-Sophie und Lea perfekt geplanten Strecke lag am Goldenen Reiter. Dieses berühmte Dresdner Wahrzeichen bot mit dem spannenden Vortrag von Nick Kannegießer einen super Einstieg und machte Lust auf mehr.

Auf der Augustusbrücke folgte der nächste tolle Bericht von Lucia und Hanna, welcher jedoch oft durch das laute Klappern der Autos und Straßenbahnen auf der gepflasterten Straße unterbrochen werden musste. Ein interessanter Beitrag über die Schinkelwache folgte, wurde aber vom sehr anschaulichen Bericht der beiden Schüler Sebastian und Lukas im Zwinger übertroffen. Danach wandelten wir auf den Spuren von Wladimir Putin, Barack Obama und Thomas Gottschalk, denn nun durften alle (natürlich leise) das Hotel „Taschenbergpalais“ bestaunen. Am Residenzschloss und an der Hofkirche vorbei führte der Weg weiter zum Fürstenzug, wo ein sehr gelungener Bericht von Lea und Anna über selbigen gehalten wurde, bei dem ein Schüler für die richtige Beantwortung einer Schätzfrage Gummibärchen gewann. Über die Brühlsche Terrasse ging es weiter zur Frauenkirche. Alle waren schon heiß darauf, Dresden von der Kuppel in 67 Meter Höhe zu bewundern. Nachdem wir schon am Eingang dieses Prachtbaus dem Vortrag von Nathalie gelauscht hatten, hörten wir oben auf der Aussichtsfläche Jasmin zu, die uns über die Geschichte des Altmarkts informierte.

Nach diesem eindrucksvollen Erlebnis gab es eine Ansage.
Wir sollten nach einer halben Stunde Pause an der Semperoper sein. Viele waren schon eher da, denn sie konnten es kaum erwarten, die Semperoper von innen zu sehen. Der Vortrag von Christoph war mit einer Führung verbunden, welche Einblicke in Ballettproben, Kulissenbau und Foyer gewährte. Aber natürlich bekommt man so eine Führung nicht einfach so, der Vater von Christoph ist bei der Semperoper beschäftigt und ermöglichte diese einmaligen Eindrücke.

Danach war dieser sehr informative Ausflug leider schon vorbei. Nach einem intensiven Sprint zur Straßenbahn erreichten wir den 14:45 Uhr-Bus gerade noch und fuhren vom Hauptbahnhof aus alle wieder nach Dipps.

Aber, wenn ihr jetzt einen Dresden-Führer braucht, dann fragt doch einfach mal in der Klasse 7d!

Magnus Menzer, Klasse 7d
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