Cooles Ding am heißesten Tag im Waldbad Weixdorf
beim erfolgreichen Abenteuer TRIATHLON



Ich war nicht ganz überzeugt, ob die Resonanz auf die neue Sportart TRIATHLON am „Glückauf“- Gymnasium mit der Außenstelle Altenberg auch in meinem 2. Jahr hier erfolgreich sein würde. Die Teilnehmerzahl hätte eigentlich ein GTA gerechtfertigt. Leider lassen die administrativen Belange des Ministeriums dies nicht zu, jede Unterrichtsstunde ist bis Anschlag ausgeplant!

Mit 34 Startern haben beide Standorte in diesem Jahr die Teilnehmerzahl noch einmal aufgestockt.

Die Altenberger Wintersportler nutzten diesen Wettkampf in erster Linie als Vielseitigkeitsprüfung. Mal sehen, wie gut die Biathleten 3 Sportarten koppeln können.
Im Schwimmen gibt es die meisten Reserven! Da würde sich in der Vorbereitung auf den Winter mal ein (professionelles) Schwimmtraining anbieten. Nur mit Kraul-Technik lässt sich schnell schwimmen und die Aufholjagd wird nicht so stressig.
Radfahren können die Biathleten und Mounties ja alle. Aber aus einer zyklischen Bewegung beim Kurbeln auf dem Rad ins richtige Laufen zu kommen, erfordert schon etwas spezielles Koppeltraining. In der 4. Disziplin „Wechsel“ hatten allerdings die Dipp'ser die Nase vorn.

TRI- statt BI- ist eben doch etwas ganz anderes. Im nächsten Jahr gibt’s eine bessere Vorbereitung! Um so erstaunlich war dann aber, dass in der WK II (bei den 9./10.Klässlern) die Teamwertung gewonnen wurde mit Paul Zimmermann, Michelle Weinholdt und Eva-Helen Tooren. Ganz ohne Dipp'ser ging's aber doch nicht: der Schnellste von den „Nichtprofis“- im Einzel hinter den erfolgreichen Riesaern auf Platz 4 – Konrad Hlwanka – führte das siegreiche Team an. Sein Wechseltraining hat sich absolut gelohnt!

Den schnellsten Wechsel allerdings „zauberte“ mit Einlage ( noch 1x Schuhe aus und an - weils so schön ging) Hanka Tinius Wer das Wechseltraining verpasste, hatte deutliche Nachteile im Wettkampf. Es ist schon verflixt kompliziert, das Hemd über den Helm und die Socken (warum nur Strümpfe?) auf die nassen Füße zu ziehen. Und Kurve ist nicht gleich Kurve! Driften im Schnee-cool! Auf Asphalt macht das Spuren auf der Haut.
Viele aktive Schwimmer, die auch laufen können , gibt es an der Schule - die beste Voraussetzung für einen echten Triathleten!

In der jüngsten Wettkampfklasse IV war das gut zu sehen. Sie gewannen ebenfalls die Teamwertung (mit Henning Boldt -2.im Einzel; Lennart Wucholdt -3. im Einzel; Joy-Joela Krügel -3.im Einzel und Linda Püschel -8.im Einzel). 3 Schwimmer und 1 Mountie holten sich hier die Goldmedaille.
In der WK III verpassten wir knapp das Podium. Die „Tria-Profis“ aus der MS Riesa und dem Städtischen Gymnasium Riesa qualifizierten sich für das Landesfinale, Platz 3 erkämpfte sich das Weißeritz-Gymnasium Freital. Mit Platz 6 (von 38) wurde Marian Wucholdt bei den Mädchen in dieser WK Beste unserer Schule. Felix Fritzsche, der kurzfristig einsprang, kam als Bester auf Platz 11 (von 44).

Trotz heißester Tag in Sachsen- keiner murrte wegen der Hitze- alle kämpften bis zum Umkippen. Tom nahm das auch noch wörtlich- hätte er mal vorher ausreichend getrunken und gegessen. Von außen kamen viele Ratschläge und Anfeuerungen von den mitgereisten und transportierenden Fans.

Fazit: Im nächsten Jahr wird’s besser- da ist das WK IV-Team aber bereits in der WK III, die ins Landesfinale will. Nur gut, dass sie bereits jetzt schon wissen, worauf sie sich einlassen.

Allgemeiner Tenor: GTA oder AG Triathlon hätte viele Mitglieder! Die Schüler sind heiß auf Abenteuer!

Grosses Dankeschön an die Eltern, die alle Triathleten per Auto zum Wettkampf gefahren haben: Frau Hlwanka, Frau Tinius, Frau Baddenberg, Frau Püschel, Herr Krügel, Herr Wucholdt, Herr Boldt, Herr Bier und als Betreuer Herr Widra.

Für mich: Das Triathlon-Virus schwirrt gewaltig!


Conny König


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