Exkursion Berlin Klasse 10d


Seit die interessanteste chemische Verbindung, die DNA, von James Watson und Francis Crick entschlüsselt wurde, haben Wissenschaftler aus aller Welt große Fortschritte in der Medizin, Technik und Wissenschaft erzielt. Um die Entdecker dieses faszinierenden Moleküls zu ehren und die neusten Errungenschaften in der Gentechnik zu präsentieren, wurde der Wissenschaftlerkongress "60 Jahre DNA" für Lehrkräfte, Studierende, Schüler und Interessenten veranstaltet. An diesem Ereignis durften wir, die Klasse 10d, im Max-Delbrück-Zentrum und im Museum für Naturkunde in Berlin teilnehmen.

Am Freitag, dem 13.9.2013, sind wir mit dem Zug von Dresden bis Berlin gefahren. Von dort haben wir die S-Bahn Richtung Berlin-Buch zum Max-Delbrück-Zentrum genommen. Dort angekommen, erhielt jeder von uns seine persönliche Kongresstasche in welcher eine Mappe mit interessanten Informationen rund um die DNA und dem Programm zu den Vorlesungen des Kongresses enthalten war. Gleich darauf begann eine Vorlesung mit dem Thema: "DNA-die aufregendste chemische Verbindung der Natur" von Professor Eckard Wimmer. Danach konnten wir bis 19.00 Uhr frei wählen, ob man sich Vorlesungen anhört, sich an Messeständen zu bestimmten Forschungsprojekten von Instituten informiert oder sich kostenlose Getränke und Gerichte im Aufenthaltsaal holt. Ab 19.00 Uhr waren alle Vorlesesessions am Ende und im Kongresszentrum des Max-Delbrück-Zentrums wurde das Abendbuffet mit einer vielseitigen Auswahl an Gerichten eröffnet. Gleichzeitig wurde auch eine Posterausstellung über Forschungsergebnisse von Schülern und Studenten über die DNA in einem Nebensaal präsentiert. Nach dem Abendbuffet sind wir mit der S-Bahn nach Wedding, wo sich unser Übernachtungshostel befand, gefahren.

Am Morgen darauf sind viele Kongressteilnehmer von uns in aller früh aufgestanden, um sich warme Brötchen, leckere Donuts oder ofenfrische Laugenbretzeln vom Bäcker zu holen. Der zweite Tag des Kongresses begann mit einem Vortrag von Dr. Katharina Beier über "Bioinformationen im Zeitalter der Gentechnik". Nach einer längeren Pause konnten wir in sogenannten Workshops Praktikas in Laboren durchführen oder uns Vorlesungen über die Zukunft und Fortschritte der Gentechnik anhören. In den Praktikas konnte man beispielsweise DNA aus Früchten extrahieren oder kurze Abschnitte von der DNA entschlüsseln. Nach den Workshops wurde das Mittagsbuffet eröffnet. Es gab Laugenbretzeln, Suppe und Getränke. Später sind wir zum Naturkundemuseum mit der U-Bahn gefahren. Dort angekommen, setzten wir uns in einen älteren Vorlesesaal und lauschten einer sehr interessanten Vorlesung von Professor Detlev Ganten über "Gene und Gesundheit: "Die Evolution zeigt uns den Weg". Danach konnten wir an einer Führung durch das Naturkundemuseum teilnehmen. Am Abend durften wir uns in Berlin frei bewegen. Die Meisten haben ihre Shoppingliste abgearbeitet und die Anderen haben sich die Sehenswürdigkeiten Berlins angeschaut und nebenbei noch eine Currywurst gegessen. Um 20 Uhr startete zum Abschluss des Kongresses im Sauriersaal des Naturkundemuseums eine Podiumsdiskussion über die Zukunft der DNA, die nach zwei Stunden schließlich endete. Am Sonntag kehrten wir mit dem Zug von Berlin zurück nach Dresden

Der DNA Kongress war für uns eine sehr lehrhafte und interessante Exkursion.


Tobias Scheinert


[zurück]