Eine ganz besondere Geschichtsstunde
für Schüler der 11. und 12 Klasse



Bild in Originalgröße anzeigen Am 29. November war ein Holocaust - Überlebender bei uns zu Gast. Hier einige Auszüge von Schülermeinungen zu seinem Vortrag:

"Als neunjähriger Junge in einem jüdischen Ghetto zu leben, 12 Stunden täglich zu arbeiten und froh zu sein, jeden einzelnen Tag zu überstehen - für unsere Zeit heute wohl kaum vorstellbar, doch für Herrn Salomonovic war dies bittere Realität. Im Zusammenhang mit dem Roman "Jakob der Lügner", welches wir im Deutschunterricht behandelt hatten, durften wir mit Herrn Salomonowic ein Zeitzeugengespräch führen. Er berichtete uns von seinem Leben als Kind tschechischer Juden zwischen Ghetto und Konzentrationslagern, gezeichnet von, Angst, Schrecken und lebensunwürdigen Bedingungen."
Marie Funke, Kl. 12a


"Am bemerkenswertesten fand ich, wie ruhig und gefasst er all die schrecklichen Erinnerungen vorgetragen hat und mit wie viel Anstand er bei jeder Antwort aufgestanden ist und auch versuchte, auf schwierige Fragen Antwort zu geben. Es war sehr beeindruckend, dass ein Jude, dem durch Deutsche die schlimmsten Dinge widerfahren sind, sich Jahrzehnte später vor deutsche Schüler stellt und ihnen von der schlimmen Zeit damals erzählt. Ich bewundere das sehr und hoffe, dass noch weitere Jugendliche die Erfahrung eines Zeitzeugengesprächs machen können."
Helen Rößler, Kl. 12a


"Einige seiner Erlebnisse haben mich sehr bewegt, wie z. B. der Tod seines Vaters. Am meisten schockierte mich seine Meinung, dass er zu wenig getan hätte und sich selbst die Schuld gibt."
Lisa Schuffenhauer, Kl. 12a


"Besonders hat mich der Satz von Herrn Salomonovic beeindruckt, in dem er sagte, dass es seine Schuld sei, dass er noch lebe und der Auffassung sei, dass er bis jetzt noch zu wenig für die Aufklärung dieser grausamen Zeit getan hätte."
Linda Herrmann, Kl 12a


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