Ein Abend in schwarz-weiß

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Eine erwartungsvolle Spannung hängt in der Luft. Der Saal liegt wie verzaubert unter schwarzen und weißen Luftballons, die von der Decke herunter zu schweben scheinen. Mehrzackige weiße Sterne, alle von Hand gefaltet, verzieren die Aula, die kaum wieder zu erkennen ist. Die gewöhnlich blauen Wände sind verschwunden, stattdessen hängt ein riesiges Plakat mit dem Titel "Black 'n' White" gegenüber dem Eingang.

"Schwarz und Weiß", das Motto des diesjährigen Penneballs spiegelt sich in der großartigen Dekoration eindrucksvoll wider. Vier verschiedene Bars präsentieren sich, ebenfalls alle schwarz-weiß, an den Seiten und im hinteren Teil des Raumes. Die Ballbesucher können sich an der Bier-, Wein und Sektbar alkoholische Getränke holen oder zu erfrischenden Durstlöschern an der Saftbar greifen. Frisch gemixte, leckere Cocktails sind an einer separaten Cocktailbar erhältlich. Gegen den Hunger am Abend gibt es Gulasch und für das Besondere bei Getränken und Speisen sorgt die Milchbar. Hier locken neben Milch und Kakao frisch belegte Brötchen und Obstspieße. Als Krönung dürfen diese vom Besucher in einen der beiden Schokoladenbrunnen, dem Stil entsprechend mit weißer und dunkler Schokolade, getaucht werden. Jedoch ist das alles nur der Rahmen für das eigentliche Abendprogramm.

Der Penneball 2008 wird traditionsgemäß von der Jahrgangsstufe 11 organisiert und hat dieses Jahr einiges zu bieten. Auf der zur Filmkulisse umgestalteten Bühne tritt Henning Kubatzsch in der Funktion eines Regisseurs auf, sowie Christoph Kramer und Linda Engelbrecht als Schauspieler. Die beiden, zu beginn sehr überheblich wirkenden, Hollywoodstars sollen das Motto "schwarz-weiß" überzeugend darstellen und das Publikum begeistern. Aber der Regisseur ist bitter enttäuscht von ihrem Können und ruft sich professionellere Hilfe, so werden alle Beträge wunderbar in das Programm eingebunden. Dabei handelt es sich u.a. um die "famose Sängerin" Jenny Leipert mit der Nummer "Worte in schwarz-weiß" von Christina Stürmer, den "weltbekannten Dance-Star" Tom Bormann mit einem exzellenten Jumpstyle oder die Tanzgruppe der 11er zum Titel "black or white" von Michael Jackson. Derweil verzweifelt der Regisseur Henning beinahe und ruft seine beiden "Mädels" Michèle Muschter und Jenny Leipert zu Hilfe. Theatralisch fächern die jungen Damen ihm Luft zu und sorgen somit für einige Lacher. Obwohl beide nur im Hintergrund gewirkt haben, sind sie doch die Hauptorganisatoren des Abends, in deren Händen alle Fäden zusammen geknüpft wurden und die so viele nervenzerreißende Momente durch gestanden haben. Einen großen Dank an diese Organisatoren und alle Mitwirkenden spricht Danilo Streller in seiner kurzen Rede während der Veranstaltung aus. Im Laufe des Programms entwickeln sich die beiden Schauspieler auf der Bühne, Linda und Christoph, mit Witz und Humor zu richtigen Stars und begrüßen letztendlich alle Gäste sehr herzlich, womit das Programm unter viel Beifall endet und die Tanzrunden beginnen. Eine sehr passende musikalische Untermalung bildet dafür die "Friday Night Jazz Band" mit improvisierten Stücken. Anschließend tritt die Band "Blind Date" auf und bringt, nach anfänglichem Zögern, das gesamte tanzwillige Publikum in Stimmung. Lehrer, Schüler und Gäste füllen die Tanzfläche, der vorgeschriebenen Kleiderordnung nach vollständig in schwarz-weiß gekleidet. Zylinder tauchen neben weißen Kleidern, dunklen Anzügen und hellen Blusen auf. Die weißen Tischdecken strahlen eine dem Ball entsprechende Eleganz aus, die von den darauf platzierten Rosenköpfen exzellent betont wird. Die Musik ist gut und die Stimmung fast noch besser. Das Bild des gesamten Abends passt perfekt und hinterlässt sicherlich bei vielen eine unvergessliche Erinnerung.

In diesem Sinne noch einmal ein riesengroßes Dankeschön an die Organisationstalente Jenny und Michèle!

Hanka Haschke 11


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