Anfeuern was das Zeug hält zum Tag der Schulen

Zum Tag der Schulen anlässlich der Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft in Altenberg, am 22. Februar 2008, machten sich die Schüler der Außenstelle Altenberg vom "Glückauf"-Gymnasium Dippoldiswalde/Altenberg auf den Weg zur Bobbahn, um die Sportler mächtig anzufeuern und Wettkämpfe hautnah mitzuerleben.

Am frühen Morgen trafen sich alle Schüler der Klassen 5 - 12 um 7:35 Uhr in der Schule. Dort wurden noch Belehrungen und Anderes durchgenommen. Gegen 8:00 Uhr liefen alle Klassen mit ihren Klassenlehrern bei trübem Wetter zur Bobbahn los.

Bei der Bobbahn angekommen, gab es erst einmal ein riesiges Chaos, denn es waren noch viele andere Klassen aus anderen Schulen an diesem Tag dort. Als es dann wenigstens ein bisschen Ordnung gab, machten sich die Klassen mit ihren Klassenlehrern einen Treffpunkt und eine Treffzeit aus und teilten sich dann in Gruppen. Alle Schüler verteilten sich an der Bahn, um die Sportler mit den am Eingang verteilten Klatschen so richtig laut anzufeuern. Als unsere Schule an der Bahn war, wurde gerade der 1. und 2. Durchlauf der Damen im Skeletonbereich durchgeführt.

Sieger gab es, als unsere Schule dort war, noch keine, da es insgesamt 4 Durchläufe gab. Die Schüler waren an der Bobbahn wild zerstreut und manchmal hat man seinen Mitschüler, mit dem man zusammen gelaufen ist, vor lauter Schüler verloren. Aber man fand sich zum Glück nach längerem Suchen wieder.

Nach dem ersten Durchlauf wurde erstmal die Bobbahn vom Eismeister sauber gemacht. Das geschah so, indem das abgefahrene Eis zusammengefegt wurde und dann mit einer Schippe von der Bahn weggeschippt wurde. An manchen Brücken, die über die Bobbahn führten, standen "Brückensteher" bzw. Helfer, die darauf achteten, dass nicht die Brücke verstopft vor lauter Menschen, weil auch heißes Essen für die Sportler darüber transportiert wurde.

Sahra Lohse aus der 8. Klasse, die auch als Helfer an der Brücke stand, sagte, dass sie mit ihren 2 weiteren Mitschülern, die auch als Helfer mit aufpassten, schon seit frühem Morgen auf der Brücke stand. Es machte ihr und ihren beiden Mitschülern sehr viel Spaß, denn man traf auch noch andere Mitschüler aus der eigenen Schule.

Um 11:00 Uhr trafen sich die Klassen an ihren vereinbarten Orten. Nachdem die Schüler gezählt wurden, ob alle da waren, konnte man sich entscheiden, ob man noch bleiben will oder den Heimweg antreten möchte. Die nach Hause wollten, verabschiedeten sich von ihren Klassenlehrern und konnten dann zur Shuttlehaltestelle gehen.

Der Shuttle war für alle kostenlos. Wahrscheinlch wurden sogar Sondershuttle eingesetzt, um die vielen Schüler, die zusammen ca. 3000 Schüler waren, ohne lange Wartezeiten nach Altenberg zu bringen. Viele Busse waren vollgestopft bis zum Gehtnichtmehr. Nach der Ankunft in Altenberg, konnte man dann mit dem Bus oder mit dem Zug nach Hause fahren. Einige mussten noch eine halbe Stunde auf ihren Bus bzw. Zug warten, aber manche hatten Glück und brauchten nicht lange warten. Damit war der Tag auch schon zu Ende und es hat bestimmt jeden Schüler gefallen.

Ich fand den Wandertag zur Bobbahn auf jeden Fall ein aufregendes Erlebnis. Es ist schon ein sehr großer Unterschied, wenn man bei der WM live dabei ist oder sich das Spektakel im Fernsehen anschaut. Insgesamt hat mir der Ausflug sehr gefallen. Das Wetter hätte zwar ein bisschen sonniger sein können, aber es war auszuhalten.

Oliver Neitzel

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